Musikfest (03.-05. Juni 2016)

Die (meteorologischen) Vorzeichen waren ja an sich nicht sehr erfreulich, wurden doch für die ganze Woche kräftige Regenschauer prophezeit, und so hatten wir auch bei den Aufbauarbeiten mehrmals mit kräftigen Regengüssen zu kämpfen, allein: der wirklich große Regen setzte exakt 15 min nach dem Ende des großen Vereinsumzugs am Sonntag ein, aber alles der Reihe nach:

Wie schon bei unserem 130er-Fest 2006 stellte uns die Fam. Eberlberger vulgo Sternwieser ihr Wiese als Standort des Festzelts zur Verfügung, die zwar aufgrund der vortägigen Regenfälle ziemlich durchweicht war, auf der aber dennoch am Dienstag, 31. Mai 2016, der Aufbau des Zelts der Fa. Schlader beginnen konnte – glücklicherweise regnete es an diesem Tag nicht.
Nach den weiteren Arbeiten am Mittwoch und Donnerstag erfolgte dann am Donnerstag abend die Probebeleuchtung, zu der auch die zahlreichen Helfer eingeladen waren. Nachdem alles gerichtet war, konnte das Fest – immer mit einem doch ziemlich besorgten Blick auf die „grauslichen“ Wetteraussichten beginnen:

So fand am Freitag ab 8.00 der Landeswandertag des OÖ. Seniorenbundes in Waldneukirchen statt; und unser Leopold Gsöllhofer hatte es organisiert, dass unser Festzelt dafür zur Verfügung stand. Wir verköstigten dabei das volle Festzelt nach besten Kräften, und konnten so unsere Möglichkeiten von Küche und Personal auf eine erste harte Probe stellen, und alles gelang wirklich vortrefflich, die Senioren aus Nah und Fern waren restlos zufrieden!

Nach den notwendigen Umbauarbeiten erfolgte dann der offizielle Startschuss des Musikfestes um 20.00 mit dem Bieranstich und der Gruppe „Pleiten, Blech und Pannen“. Ab 21.30 fand dann die unter Leitung von Andrea Klausner organisierte „Challenge im Zelt“ statt, die beste Stimmung und wieder ein volles Haus brachte!

Es ging Schlag auf Schlag: nächsten Samstag begannen um 7.00 die Putz- und Umbauarbeiten, begann doch schon um 11.00 das Palatschinkenfest des Lions Clubs Steyrtal, das Präsident Ewald Barteder für uns an Land gezogen hatte. Auch an diesem Samstag hielt vorerst das Wetter, und so gelang eine großartige Veranstaltung, bei der wir einen Frühschoppen beisteuerten.

Nach den neuerlichen Umbauarbeiten und ersten Regentropfen befürchteten wir für den abendlichen Festakt und Festzug schon das Schlimmste. Aufgrund des durchnässten Rasens auf dem Sportplatz hatten wir ja schon vorweg den Festakt vom Sport- auf den Dorfplatz verlegt. Dennoch hielt das Wetter wieder aus, die wenigen Regentropfen hörten wieder auf, und so konnte der imposante Festakt auf dem Dorfplatz mit immerhin insgesamt 27 Kapellen (und das bei einem „normalen“ Musikfest!) starten. Und: so schlecht war die Verlegung vom Sport- auf den Dorfplatz gar nicht, ganz im Gegenteil: das imposante Bild und die noch imposantere Akustik begeisterte nicht nur uns, sondern auch die anwesenden Musikfreunde und die zahlreichen Besucher! Schließlich durften wir den Festzug zum Festzelt anführen, um uns im Zelt gleich umzuziehen und neuerlich den Abend durchzuschuften. Die großartigen „Tennengauer Musikanten“ hatte bereits nach wenigen Stücken das Zelt in der Hand, und sorgte für beste Stimmung im Festzelt!

Nur mühevoll und ziemlich müde starteten dann die Putz- und Umbauarbeiten am Sonntag früh wieder um 7.00 – die Stimmung am Samtag abend hatte doch ziemliche Spuren im Festzelt hinterlassen. Es war doch eine gewisse Hektik zu spüren, begann ja schon um 9.00 die Feldmesse auf dem Dorfplatz mit unserem Pfarrer Hofmann, Altpfarrer Pfarrer Kammerer und P. Robert. Auch wenn sich der Himmel immer mehr verdunkelte – und die Predigt nicht enden wollte 🙂 – konnten wir dann doch – regenfrei – mit dem großen Vereinsumzug beginnen, der von der Bevölkerung geradezu gefeiert wurde – und dann, kurz nach dem Einzug der letzten Gruppe ins Festzelt begann es wirklich wie aus Schaffeln zu regnen!
Ja, der liebe Gott muss tatsächlich Mitglied des Musikvereins Waldneukirchen sein, so dachten eigentlich alle, die sich dann bis zum Abend hin im Festzelt stärkten und labten: Nach zwei Kurzfrühschoppen unserer Musikfreunde aus Grünburg und der „Legionärskapelle“ unter der Leitung von Franz Wolfschwenger und Peter Rathgeb, in der jene Waldneukirchner mitspielten, die in anderen Musikkapellen mitspielen, einigen Chorbeiträgen des MGV Grünburg/Steinbach und dem Chor „unisonso“, bei der auch unser Obmann Bernhard und seine Rosi mitträllert, gab es eine von Eveline Wolfschwenger moderierte Trachtenmodenschau der Fa. Wichtelstube. Nachdem dann – etwas verspätet – auch die Musikkapelle Neukirchen bei Altmünster einen musikalisch überaus großartigen Frühschoppen gespielte hatte, fand dann noch die Verlosung der Hauptpreise unseres Musikfest-Quiz statt. Und so ging dann dieser Sonntag nachmittag – übrigens wieder bei Sonnenschein (!) – zwanglos in einen relativ relaxten Sonntag Abend über!

Schließlich standen wir am Montag, 7.00, wieder hab acht, zumal das Zelt abzubauen war. Nachdem wir mehr oder weniger sanft die beiden Zeltwachen Resi und Fränzn aus ihren als Bett dienenden Sonnenliegen beförderten, starteten diese Abbauarbeiten – auch den bis auf die Vorderachse im Morast versunkenen OMP-Wagen konnten wir dank des Fendt`s von Franz Eberlberger wieder befreien – und waren dann so um 18.00 – Gott sei Dank unfallfrei – beendet. Aber das war noch nicht das Ende: Obmann Bernhard hat uns anschließend in die Pizzeria Four Seasons eingeladen, um in gemütlicher Runde dieses große und großartige Musikfest 2016 ausklingen zu lassen. Unsere Eveline dankte schließlich durchaus launig den verschiedenen Bereichsverantwortlichen, besonders aber unseren Festobmann Josef Diwald, der schier Unglaubliches geleistet hatte. Zusammen mit Bernhard trug er die Hauptlast dieses Musikfestes und hatte schon Monate vorher mit den Grob- und Feinplanungen begonnen, die es ermöglichten ein so großartiges Musikfest auf die Beine zu stellen. Unserem Sepp (und natürlich auch seiner Karin, die ihn während dieser umfangreichen Planungsphase doch viel mehr als sonst mit der Musik teilen musste – ebenfalls herzlichen Dank dafür!) ein ganz, ganz großer Dank! Es gibt nicht viele Leute, die eine solche große Aufgabe so gewissenhaft, ruhig und kameradschaftlich bewältigen, es gibt halt nur einen „Hofner-Sepp“!

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